Integrative Krebstherapie kann neue Chancen und Wege eröffnen: Im Vordergrund steht die Rückkehr der Kraft für den Körper und die Linderung eingetretener Therapie-Nebenwirkungen. Ergänzend zur onkologischen Behandlung können ausgewählte Lebensmittel, Naturstoffe und Vitalpilze diesen Weg erleichtern.
Ziel ist die Rückkehr in ein erfülltes Leben mit einer neuen Lebensperspektive.
Eine Krebsdiagnose ist eine starke psycho-neuro-immunologische Belastung und verändert alles im Leben eines Menschen. Der Tagesablauf wird zur Hürde für die eigenen Emotionen. Die reglementierte Einnahme von Medikamenten, Strahlentherapie und Arztbesuche lassen wenig Platz für eine klare seelische Ausrichtung, neu gefüllt mit Hoffnung und Zuversicht.
Hier setzt die integrative Krebstherapie an. Selbsterfüllende Methoden zur Körperstärkung, gepaart mit gezielter Ernährungsberatung und Linderung von Nebenwirkungen durch den Einsatz von Naturstoffen, Lebensmitteln und Vitalpilzen, können den individuellen Weg unterstützen.
Ihre Vorteile
Erfahrung aus über 35 Jahren integrativer Krebsmedizin und medizinischer Biochemie
Empathisches Handeln und Hilfestellung
Auf Wunsch in Abstimmung mit Ihren Ärzten
Vielfältige Verfahren, individuell abgestimmt
Ehrliche Beratung, gern auch als Zweitmeinung
Zeitnahe Termine bei dringenden Anliegen
Fachartikel & Forschungseinblicke
Krebsfrei leben – Hoffnung oder Trug?
Krebs ist keine klassische Erbkrankheit wie Mukoviszidose oder Chorea Huntington. Dennoch sind bei Krebs auf Zellebene immer Gene betroffen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Veranlagung, Lebensweise, Umwelt und biologischem Zufall.
Genregulation
Deine Gene sind nicht dein Schicksal
Durch geänderte Lebensweise, unpassende Ernährung und Umweltgifte entstehen Mutationen oder fehlgeleitete epigenetische Markierungen in Genen, die Zellwachstum, DNA-Reparaturmechanismen, Apoptose und die biologische Lebensspanne steuern. Dies eröffnet die enorme Chance: Durch gezielte Lebensstiländerungen kann die Genregulation geschützt und ein krebsfreies Leben gefördert werden.
Krebs entsteht fast nie durch einen isolierten Gendefekt, sondern durch das Zusammenwirken vieler Faktoren. Man kann sich Krebs wie ein Auto vorstellen, das außer Kontrolle gerät: Die Gene bilden den Bauplan des Fahrzeugs, doch sie entscheiden nicht allein, ob oder wann das Auto verunglückt. Entscheidend sind Fahrweise, Wartung, Straßenverhältnisse und die Funktionstüchtigkeit der Bremsen – der Tumorsuppressorgene.
Pflanzenwissen
Die Myrobalane & die legendäre Rezeptur Triphala
Die Chebulische (Terminalia chebula) und Belerische Myrobalane (Terminalia belirica) gehören zur Familie der Combretaceae. Es sind 15–25 Meter hohe Laubbäume, die in Indien, Myanmar, Nepal, Sri Lanka, China und Bangladesh verbreitet sind. Medizinisch genutzt werden Blätter, Blüten und vor allem die Früchte, die bis zu 45 Prozent Gallussäure-Glucose-Derivate enthalten.
In der tibetischen und ayurvedischen Heilkunde gilt: „Die Myrobalane heilt alle Krankheiten“. Sie vereint alle sechs Geschmacksrichtungen, acht Potenzen, drei postdigestive Geschmacksempfindungen und 17 Qualitäten.
Triphala-Komposition
Gemeinsam mit der Amla-Frucht (Emblica officinalis) bilden die beiden Myrobalanen eines der wichtigsten Heilmittel Asiens: Triphala, die „drei Früchte“. Im Ayurveda wird häufig im Verhältnis 1:1:1 kombiniert; tibetische Rezepturen kennen je nach gewünschter Wirkung andere Mischungsverhältnisse.
Inhaltsstoffe & Wirkung
Zu den beschriebenen Stoffgruppen gehören Anthrachinone, Gerbstoffe, Chebulasäure, Phytosterine und Harze. Traditionell wird Triphala mit einer Harmonisierung des Immunsystems, antioxidativem Zellschutz und der Unterstützung des Darms verbunden.
Organwirkungen
Der Belerischen Myrobalane werden in den traditionellen Systemen eine Reinigung der Lymphflüssigkeit, eine Kräftigung der Lunge und die Reduktion von Leberhitze zugeschrieben. Solche traditionellen Angaben ersetzen keine medizinische Diagnose oder Therapie.
90–95 %
Vererbung bei Krebs & BRCA
Bei rund 90–95 Prozent aller Krebspatienten ist die Erkrankung nicht rein erblich bedingt. Nur bei etwa 5–10 Prozent liegt eine vererbte Keimbahnmutation zugrunde. Auch eine BRCA-Mutation bedeutet keine Gewissheit: Das Lebenszeitrisiko kann – abhängig von Genvariante und weiteren Faktoren – deutlich erhöht sein, liegt aber nicht bei 100 Prozent.
Gene beeinflussen das Risiko. Ob und wann eine Erkrankung entsteht, wird jedoch von zahlreichen zusätzlichen Faktoren mitbestimmt.
Zelle für Zelle
Risikofaktoren, Zellreparatur und Zufall
Tabakrauch, Alkohol, Bewegungsmangel, Adipositas, chronische Entzündungen, UV-Strahlung und weitere Belastungen können die körpereigenen Schutz- und Reparaturmechanismen schrittweise überfordern.
Gleichzeitig entstehen bei jeder Zellteilung Kopierfehler. Ein Teil des Krebsrisikos bleibt deshalb biologischer Zufall. Sinnvolle Prävention bedeutet nicht absolute Kontrolle, sondern die beeinflussbaren Störfaktoren zu minimieren und die eigenen Schutzsysteme bestmöglich zu unterstützen.
Unser Partner im Bereich der Myro Produkte
Forschung & Erfahrung
Wissenschaft über Grenzen hinweg.
Florian Überall ist Biochemiker, Molekular- und Mikrobiologe. Seine Arbeit verbindet Krebsforschung, Ethnomedizin, Naturstoffforschung und Ernährungswissenschaft.
Er leitet an der Medizinischen Universität Innsbruck den Bereich Ernährungsbiochemie, Nutrigenomik und Ökobiochemie. Gemeinsam mit Andrea Überall gründete er 1998 in Telfs ein Informationszentrum für Tibetische Medizin. Über zehn Jahre wirkte er in einem Beirat des Gesundheitsministeriums mit.
Seit 2016 führen Florian und Andrea Überall gemeinsam mit ihrer Tochter Sonja eine Beratungspraxis für ess:MEDIZIN. Aus Forschung, Lehre und persönlicher Begleitung entsteht ein Gesundheitsverständnis, das molekulare Erkenntnisse mit traditionellem Erfahrungswissen verbindet.